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Obama-Karikatur provoziert Proteste

Das Cover der aktuellen Ausgabe des neuen “New Yorker”, abermals von Blitt, zeigt Barack Obama und Gattin Michelle im Oval Office. Er trägt einen Turban, Kaftan und Sandalen, sie Tarnhosen, Kampfstiefel, ein Maschinengewehr und einen enormen Afro. Die beiden grinsen konspirativ und stoßen mit den Fäusten an. Im Kamin brennt ein US-Sternenbanner, darüber hängt ein Porträt von Terroristenführer Osama Bin Laden. Titelzeile: “Die Politik der Angst”. Die Karikatur soll “die Panikmache-Taktiken und Desinformationen” persiflieren, “mit der Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf aus der Bahn geworfen werden soll”, schreibt das Magazin.
In der Tat sind in diesem einen Bild nahezu alle haltlosen Gerüchte aus den Schmutzkampagnen gegen Obama versammelt. Er sei ein Moslem. Er sei ein Terroristensympatisant. Er paktiere mit Bin Laden. Er sei ein schwarzer Rassenaufrührer. Und kein Patriot.
Howard Kurtz, der Medienkorrespondent der “Washington Post”, nannte die Karikatur “Hetze”.
Nur wenige verteidigten die Karikatur. Clarence Page von der “Chicago Tribune” zum Beispiel schrieb, die Zeichnung liege “innerhalb der normalen Grenzen des Journalismus”. Sie nehme einfach “all die verrückte Ignoranz da draußen aufs Korn”.

Bin mal gespannt wann Obama Anhänger durch die Städte ziehen und Kioske anzünden in denen die Zeitschrift “New Yorker” ausliegt und diese niederbrennen und den Karikaturisten mit dem Tod drohen….
Vielleicht verbennen sie ja auch amerikanische Flaggen, schreien “Tod dem großen Satan” und zündeln ja auch öffentliche Gebäude an….
Achne, im Land der tausend Möglichkeiten ist dies ja eine Option die es nicht gibt….

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